Die Kalenderwoche 40 zeichnete sich durch eine massive Steigerung der Gesamtbeobachtungen auf 414689 aus, was einer Zunahme von 547 Prozent gegenüber der Vorwoche entspricht. Trotz dieser hohen absoluten Zahlen blieben die Shell-Sitzungen mit 6166 verschiedenen Instanzen im erwarteten Rahmen. Die hohe Anzahl an Laufen verdeutlicht das anhaltende Interesse der Angreifer, ohne dass ein erfolgreicher Zugriff auf Systeme stattfand.
Im Vergleich zur Vorwoche sanken die Angriffe auf Scanner, Login-Angriffe, Port-Scans und Config-/Secret-Leaks deutlich um mehr als 60 Prozent. Diese Rückgänge deuten auf eine vorübergehende Beruhigung bei automatisierten Scans hin. Andere Kategorien wie WordPress-Scans oder Shell-/RCE-Proben zeigten nur moderate Veränderungen, was auf eine stabile Grundbelastung durch spezifische Suchmuster hindeutet.
Die beobachteten Aktivitäten lassen sich als normales Grundrauschen einordnen. Die Verteilung auf viele verschiedene Angriffstypen und die fehlende Konzentration auf eine einzige Schwachstelle sprechen gegen gezielte Kampagnen. Die hohen Zahlen bei Dienst-Proben und Port-Scans sind typisch für das kontinuierliche Abtasten des Internets durch automatisierte Systeme.